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Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris)

Invasivität

aktualisiert am: 11.03.2019

Auswirkungen auf Flora und Fauna

Es besteht der Verdacht, dass die Rote Wegschnecke (Arion rufus) besonders im Flachland rückläufig ist und dort in Kulturhabitaten von Arion vulgaris verdrängt wird. Auffällig bei den Kartierarbeiten in Nordrhein-Westfalen war, dass Arion rufus im Flach- und Hügelland fast nur noch in Wäldern gefunden werden konnte, in die Arion vulgaris zumeist nicht eindringt.

 

Wirtschaftliche Schäden

Die Spanische Wegschnecke neigt zu massenhaftem Auftreten und kann deshalb in Landwirtschaft, Erwerbsgartenbau sowie Privatgärten Schäden verursachen (vgl. REISCHÜTZ 1984a und 1984b). Sie zählt deshalb zu den Schädlingen, da Pflanzenfraß, Schleim- u. Kotspuren hierbei den Erfolg mindern. Dabei ist noch unklar, warum die Neubürgerin solche Schäden an Kulturpflanzen anrichtet, denn heimische Vertreter der Wegschnecken waren und sind im Vergleich zum Neuankömmling unauffällig. Die Spanische Wegschnecke ist ein ausgesprochener Kletterkünstler und steigt sogar bis über 2 m Höhe an Stauden auf (REICHHOLF 2010).

 

Auswirkungen auf menschliche Gesundheit

Keine bekannt

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