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Gemeiner Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus)

Kurzbeschreibung

angelegt am: 29.06.2020

Aussehen

Der Gemeine Sonnenbarsch ist ein Fisch aus der Familie der Sonnenbarsche (Centrarchidae) und gehört somit zu den Bbarschverwandten(Percidae). Er wird in Deutschland bis zu 10-15 cm groß, selten auch größer. Sonnenbarsche besitzen eine  hochrückige Körperform und ein leicht oberständiges Maul. Die Grundfärbung reicht in Abhängigkeit der Gewässerfarbe und des Gewässergrunds von olivbraun über grün bis bläulich- bräunlicher Marmorierung. Charakteristisch sind bläulich glänzende Schuppenstreifen die sich von Mundöffnung und Auge ausgehend über den Kiemendeckel ziehen. Am rundspitzigen Kiemendeckel findet sich typischerweise ein schwarzer oft rot umrandeter Fleck.. Weibchen und Jungtiere sind weniger intensiv gefärbt als Männchen.

 

Lebensraum

Sonnenbarsche kommen in NRW sowohl in stehenden als auch fließenden Gewässern vor. Dabei bevorzugen sie wärmere, pflanzen- und totholzreiche Bereiche. Nach Reicholf 2011, lässt sich basierend auf ihren Vorkommensschwerpunkten ableiten, dass sie sommerwarme Gewässer bevorzugen und in kalten Regionen fehlen.

 

Biologie

Der Sonnenbarsch ist ein Generalist was Nahrungsauswahl und Lebensraum betrifft. Er ist nach 1-3 Jahren geschlechtsreif. Seine Laichzeit dauert von Mai bis Juni. Die Männchen bauen Laichgruben und beschützen zusammen mit den Weibchen Eier und Brut. In dieser Zeit haben Sonnenbarsche ein ausgeprägtes Revierverhalten.

 

Herkunft und Einwanderungsweg

Ursprüngliches Herkunftsgebiet ist das östliche Nordamerika (östliches Kanada, und östliche USA). Von dort wurde er erstmals um 1887 durch den Zierfischhandel für die Aquaristik eingeführt. Durch Fischbesatz und Aussetzen von Zierfischen ist er in naturnahe Ökosysteme gelangt. Heute ist er in Mittel- und Südeuropa in vielen Gewässern etabliert.

 

Verbreitung in NRW

Schwerpunkt der Verbreitung in NRW liegt durch das gemäßigte Klima in der Rheinschiene sowie vereinzelten Gewässern im Tiefland.

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