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Wechselständige Wasserpest (Lagarosiphon major (Ridley) Moss)

Invasivität

angelegt am: 15.12.2014

Auswirkungen auf Flora und Fauna

Lagarosiphon major zählt weltweit zu den invasivsten Wasserpflanzen. Vor allem in Neuseeland und Australien haben die dortigen großen und dichten Bestände der Art deutliche Effekte für die betroffenen Gewässer und die heimische Wasserpflanzenvegetation. In Deutschland haben sich in einigen Gewässern bereits Vorkommen der Art etabliert, bislang erfolgte jedoch kein Monitoring, so dass keine Informationen zu den Auswirkungen der Ausbreitung der Art vorliegen. Aufgrund der Erfahrungen aus anderen Ländern besteht jedoch die begründete Annahme, dass Lagarosiphon major auch in Deutschland eine Gefährdung für die Flora und Fauna der Gewässer darstellt. Aufgrund dieser Einschätzung wird für die Art auch in Deutschland ein hohes Invasivitätspotential angenommen, so dass die Art auf der Schwarzen Liste geführt wird.
 

Menschliche Gesundheit

Es sind keine direkten negativen Auswirkungen auf den Menschen bekannt.
 

Wirtschaftliche Schäden

Das starke Wachstum vonLagarosiphon major kann durch die entstehenden Massenbestände zu Einschränkungen bei der Freizeitnutzung (z.B. Boot fahren, Angelfischerei) der Gewässer führen. Große, abgerissene Pflanzenmatten können zudem bei der Nutzung von Wasserkraft zur Stromgewinnung stören.

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