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Karolina-Haarnixe (Cabomba caroliniana Gray)

Invasivität

aktualisiert am: 04.09.2017

Auswirkungen auf Flora und Fauna

Cabomba caroliniana zählt zu den invasivsten Wasserpflanzen weltweit. Vor allem in Australien und Nordamerika haben die dortigen ausgedehnten und dichten Bestände große Effekte auf die betroffenen Gewässer und es kann zu einer Verdrängung einheimischer Wasserpflanzenarten kommen. Ab einem Bedeckungsgrad von über 40 % sind zudem negative Auswirkungen auf Fischbestände beschrieben.

Aus Deutschland liegen bisher keine Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Bestände auf die Gewässer vor. Aufgrund der Erfahrungen aus anderen Ländern kann jedoch angenommen werden, dass Cabomba caroliniana auch in Deutschland eine Gefährdung für die Flora und Fauna der Gewässer darstellt.

 

Menschliche Gesundheit

Es sind keine direkten negativen Auswirkungen auf den Menschen bekannt.

 

Wirtschaftliche Schäden

Das starke Wachstum von Cabomba caroliniana kann durch die entstehenden Massenbestände zu Einschränkungen bei der Freizeitnutzung (z.B. Boot fahren, Angelfischerei) der Gewässer führen. Große, abgerissene Pflanzenmatten können zudem bei der Nutzung von Wasserkraft zur Stromgewinnung stören. Zudem sind negative Auswirkungen auf die Wasserqualität und die Trinkwassernutzung beschrieben.

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