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Chinesischer Götterbaum (Ailanthus altissima)

Maßnahmen

aktualisiert am: 25.02.2019

Prävention

Eine Anpflanzung in der freien Landschaft sollte unterbleiben. Auch im besiedelten Bereich sollte die Verwendung unterbleiben, wenn schutzwürdige Trockenstandorte (Magerrasen, Heiden, Weinbergsbrachen, lichte wärmebegünstigte Wälder) in Umkreis von 3 km vorhanden sind.

Bekämpfung

Insbesondere im Umfeld schutzwürdiger Trockenrasengesellschaften, Felsheiden, Weinbergsbrachen und lichter Eichenwälder sollten Götterbäume nicht toleriert werden. Bestehende Exemplare sollten entfernt werden. Sämlinge und Jungpflanzen können ggf. durch manuelles Ausreißen entfernt werden, wobei die Wurzel vollständig aus dem Boden gezogen werden muss. Die Entfernung größerer Pflanzen erfolgt am besten durch unvollständiges Ringeln. Dabei werden 9/10 des Stammumfangs geringelt, um den Saftstrom nicht vollständig zu unterbinden, denn sonst reagiert der Baum wie beim Fällen mit vermehrten Stock- bzw. Wurzelausschlägen. Das letzte Zehntel wird im Folgejahr geringelt. Erst nach dem Absterben, etwa nach zwei Jahren darf das geringelte Exemplar aus dem Bestand entfernt werden. Aufgrund des hohen Regenerationsvermögens erweist sich die nachhaltige Beseitigung als schwierig. Die Triebe müssen bis zur vollständigen Ermüdung der Pflanze wiederholt ausgerissen werden. Für eine raschere und vollständige Entfernung kann die Herbizidbehandlung (Bestreichung der Schnittfläche nach Fällung, Besprühen des Laubes von Jungpflanzen) angeraten sein (ÖWAV 2013). Diese darf jedoch nur mit Sachkundenachweis, bzw. von professioneller Hand durchgeführt werden. Dabei ist unbedingt auf Abdrift und eine entsprechende Distanz zu Gewässern zu achten.

Sicherheitshinweise

Baumfällungen und Wurzelrodungen sollten nur mit Handschuhen ausgeführt werden!
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