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Orientalisches Zackenschötchen (Bunias orientalis)

Invasivität

aktualisiert am: 30.01.2020

Auswirkungen auf Flora und Fauna:

Auf gestörten Standorten, besonders diesen mit hoher Nährstoffverfügbarkeit, kann das orientalische Zackenschötchen sehr schnell dichte Bestände bilden die andere Pflanzenarten aus konkurrieren. In thermophilen Trockenrasen und im Grünland kommen viele seltene Pflanzenarten vor die lichtliebend sind und durch das schattende Schötchen verdrängt werden können.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Weidetiere vermeiden es das scharf schmeckende orientalische Zackenschötchen zu fressen und lassen die Pflanze stehen. Es können sich Dominanz Bestände bilden in denen die Pflanze andere Futterpflanzen und Gräser verdrängt, und so die Futterqualität des Grünlandes verschlechtert. Die Heugewinnung aus solchen Wiesen ist schwierig, da die dicken Stängel des Zackenschötchens nur langsam trockenen und so Schimmelherde im Heu verursachen können. Das Entfernen der Pflanzen ist aufwendig, da sie eine tiefe Pfahlwurzel haben und sich leicht aus kleinen oft im Boden zurückbleibenden Wurzelstücken regenerieren können und muss manuell erfolgen, um die Störung möglichst gering zu halten. Daher sind die Kosten der Bekämpfung hoch und es können bei der Bekämpfung von Massenvorkommen wirtschaftliche Schäden entstehen.

Auswirkungen auf menschliche Gesundheit

Es sind keine negativen Auswirkungen auf den Menschen bekannt.

 

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